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Malerei

George Hitchcock „Calypso“ (Öl auf Leinwand, ca. 1906)

Berlin - Ein amerikanischer Maler der Jahre um 1900, welcher vor allem in Holland wirkte und in dessen Werk sich die damalige Begeisterung für Hollands prächtige Blumenmeere, auch bekannt als Tulpenmanie, niederschlug, war George Hitchcock. In seinen Gemälden verband sich impressionistische Liebe zu leuchtenden Farben mit der Ästhetik des Jugendstils.

Claude Monet: Bordighera, Italien (Detail), 1884, Öl auf Leinwand, 60 x 73 cm, Hasso Plattner Foundation

Potsdam - Während der kleine Kunstschreiberling von der ART DEPESCHE sich in Selbstmitleid ergeht, da ihm der Besuch der großen Monet-Ausstellung im Potsdamer Museum Barberini aus verschiedenen Gründen bislang nicht vergönnt war, erreicht ihn eine neue Pressemitteilung des Hauses: ab dem 7. September 2020 ist es soweit, die Impressionistensammlung Hasso Plattners zieht dauerhaft in das Museum ein.

Philipp Franck „Sommer“ (Öl auf Leinwand, 1943, Ausschnitt)

Berlin - Am 9. April 1860 wurde der Maler Philipp Franck in Frankfurt am Main geboren. Im Laufe seines Schaffens erwies er sich als einer der hervorragendsten deutschen Impressionisten. Er war Gründungsmitglied der Berliner Secession und feierte seine Erfolge nicht zuletzt als Maler des Wannsees und der Potsdamer Gegend. Die Galerie Mutter Fourage in Berlin-Wannsee verfügt über bedeutende Bestände und präsentiert diese nebst bislang ungezeigten Schätzen nun in einer unbedingt sehenswerten Jubiläumsausstellung.

Gari Melchers „Mutter und Kind“ (Öl auf Pappe, ca. 1920)

Bremen - Er war einer der erstrangigen US-amerikanischen Maler des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Stilistisch wie thematisch ist sein Werk äußerst vielseitig, doch in seinem Hauptteil von leuchtenden Farben und kräftigem Pinselstrich geprägt; zumeist wird Gari Melchers als Vertreter des Naturalismus und Impressionismus eingeordnet.

Ulrich Neujahr „Auf dem Dach“ (Aquarell, 1962)

Berlin - Eine fein abgestimmte Ausstellung dreier Künstler bietet uns derzeit die Salongalerie „Die Möwe“. Bis zum 5. September 2020 soll „Sommertage auf Ischia – Die Maler Ulrich Neujahr, Eduard Bargheer und Hermann Poll“ zu sehen sein, und dem südlichen Licht auf der italienischen Insel entsprechend, wird uns leichte, lichte Kunst geboten, welche dort in den 30er bis 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand.

Jakob Becker „Der vom Blitz erschlagene Schäfer“ (Öl auf Leinwand, 1844, Städel Museum)

Berlin - Seinerzeit ein angesehener Genremaler und Kunstprofessor, ist Jakob Becker heutewohl nur noch Kunsthistorikern ein Begriff. Wohl kein Genie oder bedeutender Neuerer, doch ein weiterer Beleg, welch gewaltige Zahl versierter Künstler Deutschland im 19. Jahrhundert hervorbrachte, war er allemal. Hier also eine kleine Würdigung eines weitgehend Vergessenen in der Übergangszeit zwischen Romantik und Realismus.

Das Areal des Brauhausberges in Potsdam, links das ehemalige Restaurant „Minsk“ (Botaurus, 2010)

Potsdam - Nicht lange ist es her, da hat die Hasso Plattner Foundation mit der Begründung des Museums Barberini in Potsdam eines der wichtigsten deutschen Kunstmuseen ins Leben gerufen, mit ständigen hochkarätigen Wechselausstellungen. Die eigene Sammlung Plattners hat zwei Schwerpunkte: zum einen die Impressionisten, welche ab Herbst dieses Jahres dauerhaft im Museum Barberini zu sehen sein sollen, und zum anderen Kunst aus der ehemaligen DDR. Diese war bislang in Teilen im Barberini zu sehen, der neue dauerhafte Ausstellungsort wird derzeit restauriert.

Johannes Lingelbach „Hafen am Mittelmeer“ (1670)

Berlin - Er war gebürtiger Frankfurter, sicherte sich jedoch seinen Platz innerhalb des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei. Dieses Umfeld sowie ausgiebige Italienaufenthalte prägten sein vornehmlich aus Historienbildern, Genreszenen und Landschaften bestehendes Werk.