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Malerei

Carl Redin „Im späten September“ (Öl auf Leinwand)

Berlin – Von Schweden zum Südwesten der USA besteht bereits eine große Ferne was die Wegstrecke angeht, doch der landschaftliche Unterschied ist wohl noch um Einiges größer. Heute wollen wir einen gebürtigen Schweden vorstellen, welcher sich in die Landschaften von Kalifornien, Arizona und New Mexico verliebte und es mit dem aus dieser Liebe geborenen Werk in seiner neuen Heimat zu nationaler Bekanntheit brachte.

Kolë Idromeno „Motra Tone“ (Öl auf Leinwand, 1883, 75 cm x 60 cm, Nationale Kunstgalerie Tirana)

Berlin - Wir haben auf dieser Seite bereits so manchen ungarischen, tschechischen, polnischen oder rumänischen Maler vorgestellt, doch Albanien war bislang ein vollkommen weißer Fleck auf unserer Landkarte. Fast könnte man annehmen, nie habe dort jemand den Pinsel in die Hand genommen! Das aber wäre natürlich Unfug, und so konnte es nicht ausbleiben, daß unsere Reihe kurzer Biografien auch einmal einen Künstler aus Shqipëria ins Visier nehmen würde. Und dessen Bedeutung für die Kunstgeschichte, nicht nur die Malerei, seines Landes kann kaum überschätzt werden.

Kristian Zahrtmann „Loki“ (Öl auf Leinwand, 1912, Privatsammlung, © Foto: Bruun Rasmussen)

Berlin - Er war einer der wichtigsten dänischen Künstler des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Der Grund dafür lag zum einen in seinem künstlerischen Schaffen selbst, welches sich von der akademischen Malerei und der Romantik des dänischen Goldenen Zeitalters abwandte und den Realismus und Naturalismus salonfähig machte, ja selbst proto-expressionistische Ausdrucksmittel erblicken läßt, zum anderen in seiner überragenden Bedeutung als Lehrer etlicher Vertreter der frühen dänischen Moderne. Schauen wir uns also das Wirken dieses Mannes etwas näher an ...

Robert Thegerström „Motiv aus Frankreich“ (Öl auf Leinwand, 1881, 92,5 cm x 60 cm)

Berlin – Im Umfeld von Anders Zorn, sicher einem der bekanntesten Maler Schwedens, bewegte sich ein Künstler namens Robert Thegerström. Dessen Oeuvre ist ausgesprochen vielseitig, umfaßte Porträts, Genrebilder und Landschaften; stilistisch fand eine Entwicklung von einem modischen Impressionismus zur typisch skandinavischen National- oder Neoromantik des ausgehenden 19. Jahrhunderts statt. Im deutschen Sprachraum ist er vollkommen unbekannt; wir möchten mit unserem kleinen Porträt diese Lücke schließen.

Ferdinand Hodler „Lied aus der Ferne“ (Öl auf Leinwand, 1904/06, Kunsthalle Mannheim)

Berlin – In und um Berlin passiert im musealen Ausstellungsbereich nach einer längeren Flaute (die ART DEPESCHE schwieg darüber) endlich wieder Einiges. Das Potsdamer Stadtmuseum widmet sich dem Spätwerk Bernhard Heisigs, das Museum Barberini zeigt den Anbruch der russischen Moderne anhand von Werken aus der Moskauer Tretjakow-Galerie, die Neue Nationalgalerie hat nach gefühlt hundertjähriger Bauzeit die Pforten geöffnet und die Berlinische Galerie zeigt, noch bis zum 17. Januar 2022, Werke des Schweizer Symbolisten Ferdinand Hodler, und damit eines der bedeutendsten Schweizer Künstler überhaupt. Wir dürfen getrost von einer kleinen Sensation sprechen.

Juan de Arellano „Kleiner Blumenkorb“ (Öl auf Leinwand, 1671, 84 cm x 105,5 cm, Museum der schönen Künste in Bilbao)

Berlin – Ihm wird nachgesagt, sich aus rein kommerziellen Gründen auf das Malen von Blumenstilleben fokussiert zu haben, da diese mit vergleichsweise geringem Arbeitsaufwand ein hohes Einkommen ermöglichten. Das hinderte ihn allerdings nicht darin, ein Meister seines Faches zu werden, sogar der bedeutendste, den das barocke Spanien hatte.

Paulus Potter „Ein junger Bulle und zwei Kühe auf einer Weide“ (Öl auf Holz, 1649, 70,2 cm x 63 cm, aus der Sammlung der britischen Krone)

Berlin - Ein hochtrabender Titel für diese neue Folge unserer mittlerweile auf Lexikonumfang angewachsenen biographischen Reihe, aber doch treffend. Paulus Potter war der erste, welche die Tiermalerei auf einen außerordentlichen künstlerischen Rang hob, im Grunde als eigenständiges Genre begründete, und sämtliche späteren westlichen Tiermaler dürfen getrost als seine Erben betrachtet werden.

Ambroise Dubois „Allegorie von Malerei und Bildhauerei“ (um 1600, 169 cm x 133 cm, Schloß Fontainebleau)

Berlin – Wenn wir das Wort „Fontainebleau“ im Zusammenhang mit Malerei hören, denken wir wohl zuerst an die französischen Realisten des frühen und mittleren 19. Jahrhunderts aus der Schule von Barbizon, die sich im Wald von Fontainebleau trafen und dort als so ziemlich erste die Pleinairmalerei pflegten. Daß es allerdings bereits rund 300 Jahre zuvor eine manieristische „Schule von Fontainebleau“ gab, ist dagegen vergleichsweise wenig bekannt. Einen ihrer vordersten Vertreter möchten wir heute unseren Lesern vorstellen.