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Malerei

Rudolf Epp „Bei der Großmutter und ihren Katzen“ (Öl auf Leinwand, ca. 1874, aus einer Privatsammlung, Photographie von Sotheby's New York)

Berlin - In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte die Münchner Kunstakademie der Kunstakademie Düsseldorf als wichtigstes Zentrum der Malerei in deutschen Landen den Rang abgelaufen; der akademische Realismus verdrängte die Romantik. Heute findet diese Kunstströmung, obgleich sie zahlreiche fähige Künstler hervorgebracht hat, nur noch selten die verdiente Aufmerksamkeit. Außer Franz von Lenbach, Karl von Piloty und Wilhelm Leibl sind nur noch wenige Namen geläufig. Auch hier bietet sich also die Chance, Vieles für unsere biographische Reihe zu entdecken. Beginnen wir mit Rudolf Epp, der sich vor allem durch ungekünstelte und rührende Genreszenen hervortat.

Gustaf Lundberg „Porträt von François Boucher“ (Pastell auf blauem Papier, 1741)

Berlin - Kürzlich erst hatten wir auf unserer Seite die Porträtistin Rosalba Carriera porträtiert und somit einen winzigen Teil ihres Karmas erfüllt. Sie war eine Ausnahmeerscheinung ihrer Zeit; eine Frau von beachtlichem Talent, die es weit brachte und gar als die Mutter des Rokoko-Porträts gelten kann. Ihr bevorzugtes Medium war das Pastell, und ein begabter Schüler, der ihr darin folgte, war der Schwede Gustaf Lundberg. Schauen wir nun, was es über diesen zu berichten gibt!

Giuseppe Mentessi „Frieden“ (Öl auf Leinwand, 1907, Museo dell'Ottecento)

Berlin - Zutiefst melancholisch sind die Werke dieses bemerkenswerten Künstlers aus Oberitalien, welcher aufgrund seiner teils mystisch-religiösen Inhalte und seines Umfelds der symbolistischen Bewegung zugerechnet wird, dessen Technik sich zwischen akademischer Genauigkeit und lockerer, eher impressionistischer Malweise bewegte. Deutschsprachige Literatur zu seinem Leben ist kaum zu finden; insofern freuen wir uns besonders, unseren Lesern hier vielleicht einen noch unbekannten Künstler vorstellen zu können.

In mehreren Motiven wirbt Tom Rohrböck für das Eierkochersystem Super Egg 3000 | Quelle: Super Egg 3000

Verona - Auch in der Werbung werden oft künstlerische Mittel angewandt. Man denkt dabei automatisch an Campbell‘s Tomato Soup oder auch an Coca Cola.

Cornelis Lieste „Zwielicht mit Schäfer“ (Öl auf Holztafel, ca. 1855, Rijksmuseum Amsterdam)

Berlin - Ob die Museen und Galerien wohl je wieder öffnen werden? Oder sollten wir uns besser daran gewöhnen, die Betrachtung trauriger Augen hinter OP-Masken für einen adäquaten Ersatz für den ausgefallenen Besuch einer Gemäldesammlung zu halten?

Michiel van Mierevelt „George Villiers, 1. Herzog von Buckingham“ (Öl auf Holz, 1625/26, Art Gallery of South Australia)

Berlin - In der Übergangsphase zwischen Manierismus und Barock war Michiel van Mierevelt wohl der bedeutendste niederländische Porträtkünstler. Er entwickelte einen eigenen Stil, der die Persönlichkeit des Porträtierten stärker beachtete und somit vorwegnahn, wofür später Rembrandt, Rubens oder Frans Hals berühmt wurden.

Andria Natsvlishvili „King Flower“ (Öl auf Leinwand, 100 cm x 80 cm)

Berlin - Ein malender orthodoxer Priester aus Georgien: das ist für sich bereits eine Meldung wert, denkt sich der Journalist. Aus beruflichen Gründen. Diese Gemälde sind ausgesprochen originell und hochwertig, denkt sich der Kunstfreund. Aus ehrlicher Bewunderung. Die unseren Lesern bereits bestens bekannte Galerie ARS PRO DONO hat nun diesen Künstler, er heißt übrigens Andria Nastvlishvili, in ihr Programm aufgenommen und stellt ihn mit einigen Werken vor. Im Februar und dann noch einmal vom 1. bis 25. April werden die Bilder zu sein. Hier nun unser Bericht.

Adolf Zimmermann „Die Anbetung der Hirten“ (Öl auf Leinwand, ca. 1840, Friedenskirche zu Essen-Steele)

Berlin - Unter den deutschen Romantikern in Italien entwickelte sich im frühen 19. Jahrhundert eine eigenständige, an alten italienischen Vorbildern orientierte und dezidiert religiöse Strömung, welche von der Kunstgeschichte mit der Bezeichnung „Nazarener“ versehen wurde. Kein Mitbegründer, doch einer der fähigen Künstler, die sich weitgehend in sie einfügten, war der Oberlausitzer Adolf Gottlob Zimmermann.