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Malerei

Hanuš Schwaiger „Die Höhle von Steenfoll“

Berlin - Manche seiner Bilder kommen vielen bekannt vor, den Namen des Künstlers haben jedoch hierzulande die wenigsten gehört. Im späten 19. Jahrhundert schuf der Maler, Grafiker und Kunsterzieher Hanuš Schwaiger Bleibendes; insbesondere seine Märchenillustrationen verdienen mehr Aufmerksamkeit. Die biografische Reihe der ART DEPESCHE möchte nun ihren Teil dazu beitragen.

Alfred Sisley „Wiesen von Veneux-Nadon“ (Öl auf Leinwand, 1881)

Potsdam – Über 100 impressionistische und postimpressionistische Gemälde vereint dieser Ort, darunter mehr Monets als irgendeine andere europäische Institution außerhalb Frankreichs – seit die Sammlung Hasso Plattners ihren Platz dauerhaft im Museum Barberini gefunden hat, ist dieses zur Pilgerstätte für Liebhaber der französischen Lichtmalerei geworden.

Adriaen Isenbrant „Christus mit Dornenkrone (Ecce Homo) und die trauernde Jungfrau“ (Öl auf Leinwand, ca. 1530-40, 105,4 cm x 92,7 cm, Metropolitan Museum of Art, New York)

Berlin - Als „sanfte Abschiedskunst“ bezeichnete der Schriftsteller und Maler Joachim Fernau in seinem „Lexikon alter Malerei“ die zumeist religiösen Bilder des Flamen Adriaen Isenbrant. Isenbrant stand am Ende der Epoche der Altniederländischen Malerei, vermied die Innovation, folgte bewußt der Tradition großer Vorbilder und schuf doch außerordentlich lyrische, feinfühlige Bilder, die den sanfter Traurigkeit zugeneigten Betrachter sicher bewegen werden.

Giuseppe Maria Crespi „Suche nach Flöhen“ (Öl auf Leinwand, 1720er Jahre, 55 cm x 41 cm, Uffizien Florenz)

Berlin - Kürzlich stellten wir unseren Lesern mit Francesco Albani einen frühen Vertreter der Bologneser Schule vor. Unser heutiger Delinquent, Giuseppe Maria Crespi, lebte fast ein Jahrhundert später. Sein Werk ist seltsam eklektizistisch: Rückgriffe auf den Manierismus finden sich ebenso wie heiterer Rokoko und gelegentlich schon als avantgardistisch zu betrachtende Verschrobenheiten.

Mykola Muraschko „Am Dnjepr“ (Öl auf Leinwand, 1890er Jahre, 75 cm x 63 cm)

Berlin - Mykola Muraschko stieg im Umfeld Ilja Repins zu einem namhaften Künstler auf, und für die Ukraine wurde er einer der bedeutendsten Maler und Kunsterzieher. Seine Porträts, Landschaften und Genrebilder fügen sich in die große Tradition des russischen Realismus ein. Ein klarer Fall für unsere biografische Reihe ...

Rembrandt-Schule „Juda und Tamar (Ausschnitt)“ (Öl auf Leinwand, zwischen 1650 und 1700, Residenzgalerie Salzburg)

Potsdam - Das Museum Barberini ist sicher eines der gediegensten deutschen Museen. Die dortigen Ausstellungen bieten immer wieder eine beachtliche Auswahl, die Darbietung der Werke in den Räumlichkeiten läßt kaum Wünsche offen. Derzeit läuft noch die aufgrund der zwischenzeitlichen grundbedingten Schließung der Museen bis zum 18. Juli 2021 verlängerte Sonderausstellung „Rembrandts Orient - Westöstliche Begegnung in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts“. Hier also unser Versuch eines kurzen Einblicks.

Alphonse Legros „Auguste Rodin“ (Radierung mit brauner Tinte, National Gallery of Art, Washington)

Berlin - Ein Zeitgenosse der ersten Generation französischer Impressionisten war Alphonse Legros, ein außerordentlich vielseitiger Künstler, der als Maler, Zeichner, Druckgraphiker, Medailleur und Bildhauer tätig war. Erfolgreich wurde er vor allem in Großbritannien, wo er einen Großteil seines Lebens verbrachte. Sein Schaffen wird weitgehend dem Realismus zugerechnet, doch ist auch ein für das Fin de Siècle typischer Hang zu morbiden und phantastischen Themen festzustellen.

Joaquín Sorolla „Strandspaziergang“ (Öl auf Leinwand, 1909, 205 cm x 200 cm, Sorolla Museum Madrid)

Berlin - Nachdem wir eben erst das Glück hatten, unseren Lesern mit Jose Vicente Barrachina Sanchis einen hervorragenden impressionistischen Gegenwartskünstler aus Spanien in einem Interview vorstellen zu dürfen, wagen wir nun den Blick zurück in die Geschichte der spanischen Malerei. Auch dort gab es um 1900 eine impressionistische Strömung, und ihr zwar nicht frühester, doch berühmtester Vertreter war zweifelsohne Joaquín Sorolla.