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Malerei

Donatello „Maria mit dem Kinde (Pazzi-Madonna)“ (Marmor, ca. 1422, Staatliche Museen zu Berlin)

Berlin – Da hat die Berliner Nationalgalerie in ihrer Zweigstelle für alte Meister von Gotik bis Barock, der Gemäldegalerie, in schwierigen Zeiten doch eine außerordentlich gelungene Ausstellung auf die Beine gestellt: Mit Meisterwerken aus der Berliner Sammlung und internationalen Leihgaben wird bis zum 8. Januar 2023 Donatello und seiner Zeit Tribut gezollt.

Carl Moser „Bretonische Milchfrau“ (Farbholzschnitt, 1906, Kupferstichkabinett Berlin)

Berlin – Im Berliner Kupferstichkabinett ist gerade eine gelungene Ausstellung zu Ende gegangen, welche sich mit dem Holzschnitt von seinen Anfängen in der Renaissance bis zur Moderne befaßte. Ein kleiner Ableger befindet sich bis zum 2. Oktober noch im „Kabinett in der Gemäldegalerie“. Bei einem Besuch der Donatello-Ausstellung (darüber demnächst mehr) haben wir diesen Seitenblick gewagt.

Giorgi Khukhunaishvili „Drinking Absinth“ (Öl auf Leinwand, 60 cm x 50 cm)

Berlin – Bis zum 30. Oktober wird in der Berliner Galerie Ars Pro Dono eine „Verweile doch, du bist so schön“ betitelte Ausstellung zu sehen sein, welche zwei Maler aus Georgien und eine Malerin aus Rußland vereint. Alle drei stellen das erste Mal in Berlin aus, und alle drei haben ihre eigene Weise gefunden.

Ernst Graner „Kaiser Franz Joseph in seiner Kutsche aus der Burg kommend“ (Aquarell auf Papier, 1912, 41 cm x 54 cm)

Berlin – Es gibt eine Art der realistischen Vedutenmalerei, die im italienischen Barock ihren Anfang nahm und sich bis heute nur minimal verändert hat, sich vor allem an der genauen Zeichnung der Architektur orientiert. Um 1900 gehörte der Aquarellist Ernst Graner zu den größten Könnern seines Faches in Wien; ihm wollen wir unser neues Kurzporträt widmen.

Abraham Pether „Küstenszene bei Mondlicht“ (Öl auf Leinwand, 69,2 cm x 92,3 cm, Dulwich Picture Gallery)

Berlin – Man könnte sich darüber streiten, ob er nun zu spät geboren oder seiner Zeit voraus gewesen sei: Abraham Pether war vielseitig begabt, doch für uns ist er insbesondere deshalb interessant, weil er bereits im ausgehenden 18. Jahrhundert mondbeschienene Landschaften schuf, wie sie später eine Spezialität einiger Romantiker werden sollten.

Wilhelm Kotarbiński „Grab eines Selbstmörders“ (Öl auf Leinwand, ca. 1900, 212 cm x 142 cm, Nationalmuseum in Krakau)

Berlin – Er war sicher einer der bedeutendsten Künstler des Symbolismus in Osteuropa, und wird von Polen wie der Ukraine für die nationale Kunstgeschichte beansprucht. Sein Schaffen kann durchaus mit jenem Arnold Böcklins verglichen werden, gerade deshalb, weil sein Hintergrund in der akademischen Historienmalerei zu sehen ist.

Halfdan Egedius „Spiel und Tanz“ (Öl auf Leinwand, 1896, 95,5 cm x 83 cm, Nationalmuseum Oslo)

Berlin – Halfdan Egedius war gegen Ende des 19. Jahrhunderts eines der vielversprechendsten Talente der norwegischen Malerei und schickte sich an, in die Fußstapfen von Edvard Munch zu treten, als er in jungen Jahren aus dem Leben gerissen wurde. Das, was er hinterließ, läßt Raum für Spekulationen, was aus ihm wohl noch hätte werden können?

Bernard Boutet de Monvel „Selbstporträt am Place Vendôme“ (Öl, auf Leinwand, um 1932, 107,4 cm x 89,2 cm)

Berlin – Wäre er ein Amerikaner gewesen, würde man seinen Stil wohl als „Präzisionismus“ bezeichnen, und in Deutschland hätte man ihn der magisch-realistischen Strömung der „Neuen Sachlichkeit“ zugeordnet. In seiner französischen Heimat jedoch stand Bernard Boutet de Monvel mit seiner Mischung aus kühler Eleganz, Genauigkeit und Atmosphäre recht einzigartig dar. Ein klarer Fall für unsere biografische Reihe!