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Malerei

Fernad Khnopff „Ich schließe mich in mich selbst ein“ (Öl auf Leinwand, 1891, Neue Pinakothek München)

Berlin - Wir gestehen es freimütig: die Sonderausstellungen in der Alten Nationalgalerie der letzten Jahre fanden wir zwar immer einigermaßen interessant, aber angesichts der Tatsache, daß es sich um das zentrale Kunstmuseum der deutschen Hauptstadt handelt, wenig spektakulär. Nicht immer wirkte das Konzept überzeugend, und oft konnten nur wenige Glanzlichter der zeitweisen Umordnung der eigenen Bestände mehr Bedeutung verleihen. Insofern waren unsere Erwartungen an die bis zum 17. Januar 2021 angesetzte Sonderausstellung „Dekadenz und dunkle Träume - der belgische Symbolismus“ nicht die höchsten. Umso größer die Überraschung!

Artothek Charlottenburg-Wilmersdorf, Ausstellungsansicht

Berlin - „Wie? Was? Eine Artothek?“ Ja, genau. Sowas wie eine Bibliothek, nur werden dort keine Bibeln, sondern Kunstwerke verliehen. Der Berliner Bezirk Chrlottenburg-Wilmersdorf beispielsweise leistet sich eine solche Einrichtung. Wir wollten wissen, wie genau man sich das vorzustellen hat, und welche Arten von Kunstwerken dort zum Verleih bereitgehalten werden.

Frederick McCubbin „Bush Idyll“ (Öl auf Leinwand, 1893)

Berlin - Die Heidelberger Schule, Kristallisationspunkt der impressionistischen Freilichtmalerei in Australien, hatten wir auf unserer Seite bereits mit dreien ihrer Vertreter, namentlich Clara Southern, Jane Sutherland und Tom Roberts, vorgestellt. Nie haben wir behauptet, dies seien die einzigen australischen Impressionisten gewesen, wodurch wir in der vorteilhaften Position sind, unsere biographische Reihe in diesem Bereich ungeniert erweitern zu können. Heute befassen wir uns mit Frederick McCubbin, einem Pionier der Schule.

Norbert Wagenbrett „Vor den Masken“ (Ausstellungsansicht)

Leipzig - Ursprünglich sollte diese Ausstellung im Leipziger Museum der bildenden Künste, im Volksmund bekannt als Bildermuseum, nur bis zum 16. August 2020 dauern, doch wurde sie, aus Gründen, bis zum 27. September verlängert, und so möchten wir doch noch auf die Werkschau eines zeitgenössischen Künstlers hinweisen, dessen Schaffen vorrangig von der veristischen Strömung der Neuen Sachlichkeit und vor allem Max Beckmann beeinflußt ist.

Erich Franke „Famagusta (vor) Mauer am Hafen“ (Aquarell tuschiert, 1972/73, 43 x 59 cm)

Berlin - Ein vielseitiges Werk zwischen Kubismus und Abstraktion mit starkem Bezug zu Musik und Theater schuf der Maler und Bühnenbildner Erich Franke. Die Berliner Salongalerie „Die Möwe“ präsentiert in ihren Räumen noch bis zum 7. November 2020 einen rund 30 Werke aus fünf Dekaden umfassenden Querschnitt seines Oeuvres. Wir waren vor Ort, um uns einen Eindruck zu verschaffen.

Werner Neuhaus „Emmentaler Landschaft“ (Öl auf Leinwand, 1926)

Berlin - Cuno Amiet ist hiesigen Kunstliebhabern als einer der herausragenden Protagonisten der frühen Moderne in der Schweiz und zeitweise Mitglied der expressionistischen Künstlervereinigung „Die Brücke“ einigermaßen bekannt. Also nutzen wir dessen Namen, um die Aufmerksamkeit auf einen schweizer Expressionisten zu lenken, der zwar nur kurze Zeit Amiets Schüler war, doch immerhin: bis hier ist uns der Leser gefolgt, und vielleicht wird er nun auch weiterlesen. Es geht um Werner Neuhaus, der in der ersten Hälfte seiner kurzen Schaffenszeit einen durchaus relevanten Beitrag zum Expressionismus ablieferte.

Bernhard Heisig „Lernende Jugend (Zirkel junger Naturforscher)“ (Öl auf Leinwand, 1952)

Leipzig - Daß die Leipziger Schule mehr mit Leipzig als mit Schule zu tun hat, kann fast schon als Binsenweisheit gelten, denn außer der meist figürlichen Herangehensweise eint ihre Vertreter vor aallem, daß sie an der Leipziger Kunstakademie, heutzutage Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB), gelernt und/oder gelehrt haben. Die Herangehensweisen sind jedoch denkbar verschieden, mal expressiv, mal realistisch, mal altmeisterlich orientiert. Das Museum der bildenden Künste Leipzig präsentiert noch bis zum 8. November 2020 unter dem Titel „Sammlung im Blick“ eine breite und hochwertige Auswahl aus seinen Beständen, die vor allem Neulingen in Sachen Leipziger Schule sehr empfohlen werden kann.

Die wilden 20er – „Die wilden 20er – Nach(t)leben einer Epoche. Werke aus der Kunstsammlung der Berliner Volksbank“ (Ausstellungsansicht)

Bremen - „Die wilden 20er – Nach(t)leben einer Epoche. Werke aus der Kunstsammlung der Berliner Volksbank“ ist der Titel der bis zum 13. Dezember 2020 zu sehenden neuen Ausstellung im auf unserer Seite schon öfter erwähnten Kunstforum der Berliner Volksbank, und auf den ersten Blick ist er etwas irreführend, denn was gezeigt wird, sind keineswegs Bilder aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, sondern sie stammen aus den 1970er Jahren bis in die Gegenwart. Allerdings beziehen sie sich inhaltlich wie stilistisch in der einen oder anderen Weise auf die Neue Sachlichkeit.