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Malerei

Konrad Witz „Der wunderbare Fischzug“ (linker Außenflügel des Petrusaltars, Tempera auf Tannenholz, 1444, 132 cm × 154 cm, Musée d’art et d’histoire Genf)

Berlin – Erst seit 1897 ist er uns namentlich bekannt, und seither offenbarte er sich als ein außergewöhnlicher Meister der Übergangszeit von der Spätgotik zur Frührenaissance. Ein Zeitgenosse Jan van Eycks, durch den er möglicherweise beeinflußt war, kann er in seiner Bedeutungs für die Fortentwicklung der Kunst als „Jan van Eyck“ Oberdeutschlands betrachtet werden.

„Die Sammlung Solly 1821–2021. Vom Bilder-„Chaos“ zur Gemäldegalerie“ (Ausstellungsansicht)

Berlin – Die meisten großen öffentlichen Kunstsammlungen wären ohne die Beiträge privater Sammler und Mäzene wohl bedeutend ärmer; Sammlungsgeschichte ist in der Regel auch die Geschichte von Sammlern.

Johann Erdmann Hummel „Die Granitschale im Berliner Lustgarten“ (Öl auf Leinwand, 1831, 66 cm x 89 cm, Alte Nationalgalerie)

Berlin – Er war einer der originellsten deutschen Künstler des frühen 19. Jahrhunderts, welcher sich einer klaren Zuordnung zu einer bestimmten Stilepoche entzieht. Dem abebbenden Klassizismus stand er eher fern, die junge Romantik streifte er allenfalls in seinen Landschaftsstudien. Ein akribischer und nüchterner Techniker war er, weshalb die Alte Nationalgalerie in ihm in ihrer bis zum 20. Februar 2022 veranschlagten Sonderausstellung „Magische Spiegelungen“ zu einem Vorläufer der Neuen Sachlichkeit sieht.

Schloß Charlottenburg, Neuer Flügel (Ausstellungsansicht)

Berlin – Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) verfügt über eine gewaltige Sammlung von über 4000 Gemälden, entstanden vom 15. bis ins 20. Jahrhundert. Sie entstammen größtenteils den Sammlungen der brandenburgischen Kurfürsten, der preußischen Kömige und der drei deutschen Kaiser, also des Hohenzollerngeschlechtes. Sie ist auf eine ganze Reihe von Orten aufgeteilt: auf die Schlösser Oranienburg und Caputh, auf das Neue Palais und die Bildergalerie Sanssouci in Potsdam sowie auf den Neuen Pavillon und das Schloß Charlottenburg, speziell dessen Neuen Flügel, dem wir heute einige Zeilen widmen möchten.

Henri Harpignies „Esquisse pour la galerie des Tourelles de l'Hôtel de Ville de Paris : Le jardin du Luxembourg“ (Öl auf Leinwand, 1890, 66,5 cm x 50 cm, Musée des Beaux-Arts de la ville de Paris)

Berlin – Ein wunderbarer Landschaftsmaler des französischen Realismus, welcher stark von Camille Corot und der Schule von Barbizon beeinflußt war, war der heutige Deliquent unserer kurzbiografischen Reihe. Sein thematischer Schwerpunkt lag bei anheimelnden kleinen Landschaftsausschnitten, den paysages intimes.

Petrus Christus „Bildnis einer jungen Dame“ (Tempera und Öl auf Holz, ca. 1470, Gemäldegalerie Berlin)

Berlin – In den letzten Jahren sind die Erkenntnisse über den Einfluß verschiedener Arten von Licht auf die Haltbarkeit und Wirkung von Kunstwerken gewachsen, und die LED-Technologie findet in Museen und Galerie zunehmend Einsatz. Auch die Berliner Sammlungspräsentation Alter Meister, die zur Nationalgalerie gehörende Gemäldegalerie am Kunstforum, hat sich ausgiebige Gedanken gemacht und wird nun im Zeitraum der nächsten zwei Jahre ab dem 25. Oktober 2021 ihre Räumlichkeiten sukzessive nach einem neuen Beleuchtungskonzept umgestalten.

Henning Kürschner „o. T.“ (Öl auf Leinwand, 2001, 90 cm x 70 cm)

Berlin – An der Grenze zwischen Gegenständlichkeit und ungebundenem Formenspiel changiert das Oeuvre des in Berlin und Potsdam zu verortenden Malers Henning Kürschner. Am 2. Oktober 2021 ist er 80 Jahre alt geworden, und die Galerie Berlin in der an Galerien reichen Auguststraße in Berlin-Mitte nimmt dies zum Anlaß einer schlicht „HENNING KÜRSCHNER 80“ betitelten Werkschau, zu sehen bis zum 4. Dezember 2021, die uns als Aufhänger einer kurzen Vorstellung dieses Künstlers dienen mag.

Erwin Hahs „Goldene Linien“ (Öl, Lack, Goldbronze, Emaillelack auf Papier, 1932, 48 cm x 31,5 cm)

Berlin – Unseren Lesern ist „Die Möwe“ in Berlin-Mitte als Anlaufpunkt für gediegene Ausstellungen von Werken der frühen deutschen Moderne und deren Erben in der Gegenwart ein Begriff. Auch die aktuelle Schau führt das Konzept fort. „FarbFormFantasien“ wird bis zum 22. Januar 2022 zu sehen sein. Die Bilder von Erich Franke, Erwin Hahs, Curt Lahs, Gerhart Hein und Heinrich Wildemann bewegen sich auf spielerische Weise zwischen Expressionismus und Abstraktion.