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Malerei

Nuno Gonçalves „Die Anbetung des Heiligen Vinzenz“ (Öl/Tempera auf Eichenholz, vermutlich 1450er Jahre, Fotograf: Georges Jansoone)

Berlin - Die alte portugiesische Malerei steht weitgehend im Schatten der spanischen, doch brachte Portugal in der Renaissance einen Meister hervor, welcher zu den größten seiner Zeit gehört. Die Rede ist von Nuno Gonçalves, über dessen Biographie wir kaum etwas wissen, den wir unseren Lesern dennoch kurz vorstellen möchten.

Martin Kober „König Stephan Báthory“ (1583)

Berlin - Die gebildete Welt Ostmitteleuropas war in sehr viel früheren Zeiten zu großen Teilen deutsch geprägt, erst mit der Romantik und nicht ohne den Einfluß Herders sollte sich eine dezidiert eigenständig slawische Gelehrten- und Künstlerwelt herausbilden. Und so muß es uns nicht wundernehmen, wenn der erste Porträtmaler und einer der bedeutendsten Vertreter des Frühbarock in Polen deutscher Abkunft war. Polen hat ihn jedoch gerne adoptiert, denn, hierzulande vergessen, wird ihm dort große Bedeutung zuerkannt.

Francesco Albani Madonna col Bambino fra i santi Sebastiano e Rocco (1635, Fotograf: Mongolo1984)

Berlin - Die Bologneser Schule der italienischen Malerei wirkte über einen längeren Zeitraum vom Barock bis in den Klassizismus hinein; benannt wurde sie nach dem Ort, an dem ihre bedeutendsten Vertreter tätig waren. Francesco Albani war einer von diesen: nicht der größte, dafür war zumindest sein späteres Werk zu konventionell, zu sehr auf Gefälligkeit ausgelegt, doch einer, den man nicht vergessen sollte.

Ivan Grohar „Das Feld von Raholin“ (Öl auf Leinwand, ca. 1900, Fotografie der Sammlung Belvedere)

Berlin - Den wenigsten unserer Leser wird bewußt sein, daß es um 1900 auch in Slowenien eine impressionistische Bewegung gab. Das ändert allerdings nichts daran, daß es sie gab, und sich auch dort Künstler finden, die unsere Beachtung verdient haben. Einer der herausragenden Vertreter der slowenischen Lichtmalerei war der viel zu früh verstorbene Ivan Grohar.

Johannes Warnardus Bilders „Ansicht des Waldes bei Wolfheze“ (Öl auf Holztafel, zwischen 1860 und 1890, Rijksmuseum Amsterdam)

Berlin - Die Haager Schule gilt als eigenständige niederländische Entsprechung des frühen Impressionismus. Sie verarbeitete zwar auch französische Einflüsse der Schule von Barbizon und später der eigentlichen Impressionisten, doch hat sie unverkennbare Wurzeln in der niederländischen Romantik und der großen Landschaftsmalerei des Goldenen Zeitalters. Einer ihrer Wegbereiter war Johannes Warnardus Bilders.

Johannes Heisig „Frühlingsstrauß“ (Öl auf Leinwand, 2018)

Berlin - Die Galerie Berlin in der mit Kunsthandlungen gut bestückten Auguststraße in Berlin-Mitte feiert ihr 30jähriges Bestehen, und aus diesem Anlaß hat sie aus ihren Beständen je ein Werk von 30 Künstlern ausgewählt, wie uns der Titel der bis zum 23. Dezember 2020 angesetzten Schau „30 KÜNSTLER 30 BILDER 30 JAHRE“ verrät. Wir waren für unsere Leser vor Ort.

Hans Brass „Funkienprozession“ (Aquarell, 1955)

Berlin - Eine der schönsten Galerien Berlins, „Die Möwe“ im Stadtbezirk Mitte, präsentiert in ihren Räumen nun eine neue Ausstellung, welche sich vornehmlich mit Künstlern und Künstlerinnen beschäftigt, die der frühen deutschen Avantgarde zugerechnet werden können, in den Jahren des Nationalsozialismus unerwünscht waren, danach der Vergessenheit anheim fielen und erst in jüngster Zeit wieder entdeckt wurden - oder ihrer Wiederentdeckung harren.

Henry Wallis „Der Tod Chattertons“ (Öl auf Leinwand, 1856)

Berlin - Henry Wallis trat als Vertreter der präraffaelitischen Strömung der englischen Malerei nur für einen kurzen Zeitraum hervor. In diesem schuf er jedoch eine Reihe von Werken, welche ihm einen festen Platz in der Geschichte der Bewegung sicherten.