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Malerei

© Laetitia Mantis

Berlin - Im Zwielicht streift der Wanderer durch eine verzaubert wirkende Landschaft, durch einen Hain, vorbei an rauschenden Feldern und in der Ferne sieht er die alte Burgruine, die längst über und über mit Moos bewachsen ist. Plötzlich ein seltsames Leuchten, und was war das? Hatte er nicht soeben ein Flüstern vernommen, aus den Gräsern, direkt vor ihm? Die Fotografien und Collagen der Laetitia Mantis scheinen die Sprache der beseelten Natur einzufangen und dem Betrachter durch das Unterbewußte verständlich zu machen. ART DEPESCHE hatte einige Fragen, welche die Künstlerin bereitwillig beantwortete.

Frits Thaulow „Fra Akerselven“ (1897-1901)

Berlin - Frits Thaulow gilt als wichtiges Bindeglied zwischen französischer und norwegischer Malerei. Er war mit Künstlern wie Monet und Rodin befreundet, wird wahlweise dem Realismus, speziell dessen naturalistischer Strömung, oder auch dem Impressionismus zugerechnet. In der Tat glänzen seine Landschafts- und Städteansichten mit einer ganz eigenen Note.

Eduard Gaertner Unter den Linden 1852

Berlin - Wer heutzutage Berlins Prachtstraße Unter den Linden entlangspaziert, wird den gegenwärtigen Zustand kaum begeisternd finden. Zwischen Berliner Dom und Brandenburger Tor befindet sich eine ganz gewaltige Baustelle und die klobige „Humboldt-Box“ beleidigt das Auge jedes ästhetisch empfindenden Menschen. Man muß sich geistig in andere Zeiten zurückversetzen, um sich die gewaltige Wirkung dieser Straße vorstellen zu können. Hilfreich sein kann dabei ein Gemälde Eduard Gaertners.

Anastasia Velikanova „Teich“ (Farben und Pastelle auf Papier, 2015) | © Anastasia Velikanova

Berlin - In Osteuropa gibt es künstlerisch viel zu entdecken. Alle paar Schritte stößt der Kunstinteressierte auf in ihrer Heimat angesehene Größen, die hierzulande wenig Beachtung finden. Gleichzeitig gibt es einen blühenden Untergrund mit zahlreichen interessanten Protagonisten. Die Grenzen zwischen traditioneller und moderner Kunst sind viel schwächer gezogen als im westlichen Europa, was zu bisweilen bemerkenswerten Ergebnissen führt. Eine vielversprechende junge Malerin und Designerin zwischen heimatlicher Verwurzelung und mondänem Experimentiersinn ist Anastasia Velikanova.

Frantisek Kobliha „Tristan“ (1910)

Berlin - Frantisek Kobliha gehörte als Maler und Graphiker zu den herausragenden Vertretern des tschechischen Symbolismus und Jugendstils. Seine liebevollen Illustrationen laden zur Wiederentdeckung ein.

ohne Titel, Öl auf Leinwand, 50x50cm | © Frank Sopart

Berlin - Es sind noch nicht viele Gemälde, welche sich auf der Seite Frank Soparts besichtigen lassen, doch diese haben es in sich. Der Greifswalder Maler schafft es in jedem Fall, mit seinem kraftvollen, von starken Farben bestimmten Stil, etwas ganz Eigenes zu schaffen. Nun stand er ART DEPESCHE Rede und Antwort.

Giovanni Segantini „Das Pflügen“ (1890) - Neue Pinakothek München | Quelle: ARTemis Invest

München - Über die Zuordnung des Werkes Giovanni Segantinis streiten sich die Gelehrten. Oft wird er den Symbolisten zugerechnet. Sein Naturerleben einschließlich mystischer Überhöhung erinnert dabei an die deutsche Romantik, er nutzte pointillistische Techniken, ohne den verbreiteten Materialismus dieser Strömung zu teilen, er wollte andererseits Wirklichkeit wiedergeben, ähnlich den Naturalisten, jedoch nicht als anklagendes Programm, sondern als Ausdruck der Sympathie für das einfache und naturnahe Leben der von ihm bevorzugt dargestellten Bevölkerung der Berglandschaften.

Vincent van Gogh "Le Moulin de la Galette", Öl auf Leinwand, Herbst 1886 | Quelle: ART DEPESCHE, Ruedi Strese

Paris - Vincent van Goghs Umzug nach Paris im März 1886, wo er sich bei seinem Bruder Theo einquartierte, stellte für ihn die Pforte dar, durch welche er mit dem Impressionismus und Post-Impressionismus in Verbindung kam. Er besuchte für einige Monate die private Kunstschule im Atelier des Fernand-Anne Piestre, bekannt als Ferdinand Cormon, und machte die Bekanntschaft mehrerer weitgehend ebenfalls noch nicht etablierter Künstler, darunter Paul Gauguin, Henri de Toulouse-Lautrec, Émile Bernard und Paul Signac, der später zu einem der ersten Befürworter seiner Kunst werden sollte.