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Igor Egorov „Trauminsel“ (Öl auf Leinwand, Foto: Svetlana Nechotnaya)

Berlin - Erneut möchten wir Ihnen einen brillianten osteuropäischen Künstler vorstellen. Der Weißrusse Igor Egorov zeigt sich als technischer Perfektionist; stilistisch und thematisch ist er dabei gleichermaßen vielseitig. Realismus trifft auf Surrealismus, mystisch überhöhte Landschaften treffen auf  Traumwelten und Stilleben.

Igor Egorov wurde 1964 in der weißrussischen Stadt Gomel geboren. Sein Vater Valentin Egorov sowie die Mutter Maria Egorova waren bereits künstlerisch tätig, und zwar als Maler und Graphiker. Folgerichtig begann auch Igor schon im Alter von sieben Jahren mit dem Erlernen der Kunst und befaßte sich im elterlichen Atelier mit Stilleben. Auch an die Freilichtmalerei führten ihn sie ihn bereits heran.
Seine Ausbildung bis zum Abschluß erfolgte über verschiedene Stufen an sehr namhaften Kunstschulen. 1975-79 lernte er an der Kunstschule von Gomel, von 1979-1983 war er Student an der „Glebova“ genannten Kunsthochschule. 1983 schloß er dort mit einem Diplom ab. Von 1986-1991 war er Student der Weißrussischen Staatlichen Kunstakademie in Minsk, wo er 1991 das Diplom erlangte. Seit 1998 ist er Mitglied der Weißrussischen Künstlervereinigung.
Der Einfluß der Eltern führte bei Igor Egorov zu einer bleibenden Faszination für die Schule des russischen Realismus, mit bekannten Vertretern wie Ilja Repin, Valentin Serov und Isaac Levitan; auch zu den Arbeiten des herausragenden Manieristen El Greco. Einen großen Eindruck machte auf Igor Egorov auch Andrew Wyeth als Vertreter des amerikanischen Realismus, hinzu kam seine Liebe zum Surrealismus: Salvador Dali, René Magritte, Giorgio de Chirico und Yves Tanguy seien dabei genannt.
Nach dem Abschluß auf der Kunstakademie entschied er sich für eine Karriere als professioneller Maler. Er arbeitet in verschiedenen Stilen, im Realismus wie im Surrealismus und visionärer Kunst. Auch mit der figurativen Malerei befaßt er sich, zudem mit Landschaften, Porträts und Stilleben. Das Medium, welches er am häufigsten verwendet, ist Öl auf Leinwand. Mit zahlreichen Ausstellungen weltweit konnte dieser Künstler sich bereits einen bedeutenden Namen in der Kunstwelt machen; seine Ausstellungen, ob alleine oder in Gruppen, ziehen etliche Besucher an.

Die erste Einzelausstellung hatte Igor Egorov 1980 in Weißrußland, seitdem folgten zahlreiche von diesen, darunter auch bereits 1992 im damaligen Jugoslawien und später in Deutschland, wo er auch an mehreren Gruppenausstellungen teilnahm, auch in den USA waren seine Bilder zu sehen.

Derzeit arbeitet der Künstler nach eigener Darstellung nahe an der Essenz des „Realen“, indem er ein symbolisches und romantisches Bild der Welt schafft. Durch den Ausdruck seiner Arbeiten möchte er seine Visionen mitteilen, die weitere Erkundung der Gefühle und Interpretationen zu diesen Bildern möchte er den Betrachtern selbst überlassen. „Träume so groß, wie du kannst, denn dies wird die Welt zu einem besseren Ort machen“ (Igor Egorov).

(Nach einer Vorlage von Igor Egorov)

Verweise:
https://www.facebook.com/IgorEgorovArtist/?fref=ts
https://www.facebook.com/pages/Belarusian-Union-of-Artists/450086305196118
https://www.facebook.com/ValentinEgorovMariaEgorovaArtists/?pnref=story

Igor Egorov – mystische Landschaften und surreale Traumwelten https://art-depesche.de/images/Igor-Egorov-Trauminsel-2_1024px.jpg Ruedi Strese