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Albert Zimmermann (1809-1888) „Schwäbische Alb“

Berlin - Albert August Zimmermann war ein herausragender Vertreter einer heroisch-idealisierten Landschaftsmalerei am Ausklang der Romantik. Dabei hatten es ihm besonders die Bergwelten angetan.
Geboren wurde er 1808 im sächsischen Zittau. Er war der ältere Bruder von Max, Robert und Richard Zimmermann, welche gleichfalls Maler wurden und zum Teil von ihrem älteren Bruder Unterricht erhielten. Albert selbst war als Maler Autodidakt, zum Landschaftsthema fand er mit 21 Jahren – er setzte anschließend seine Ausbildung an der Akademie in Dresden fort. Seine Vorbilder in der Landschaftsmalerei waren Carl Rottmann, Joseph Anton Koch und Bonaventura Genelli.

1831(33?) ging er nach München, wo er selbst eine Schule für Landschaftsmalerei gründete. Zu seinen Schülern dort zählten u.a. ab 1838 sein Bruder Richard und ab 1855 sein begnadeter Lieblingsschüler Adalbert Waagen, der ihm auch 1857 nach Mailand folgte, an dessen Kunstakademie „Brera“ Zimmermann eine Professur erhalten hatte, die er für zwei oder drei Jahre behielt.
In Folge ging er an die Akademie der Bildenden Künste in Wien, dort war er bis 1872 tätig. Seine letzte Lebensjahre verbrachte er in Salzburg (ab 1880) und München (ab 1884/85), wo er 1888 starb.
Die epischen, bisweilen mit biblischen Motiven verbundenen Landschaftsgemälde Zimmermanns können durchaus mit Arbeiten ähnlich ausgerichteter Zeitgenossen wie Carl Rottmann oder Heinrich Heinlein mithalten und sollten bei Liebhabern jenes Genres auf Zustimmung stoßen. Daneben finden sich u.a. auch Tierdarstellungen und Darstellungen kleinerer Landschaftsausschnitte, wo er sich einem unverstellten Realismus weit stärker annähert.

Albert Zimmermann, ein Vertreter der heroischen Landschaftsmalerei https://art-depesche.de/images/Albert_August_Zimmermann_Schwbische_Alb.jpg Ruedi Strese