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München - Oskar Mulley, am 22.4.189 in Klagenfurt geboren, ein eher vergessener Maler, der 1937 die österreichische Goldene Staatsmedaille und kgl. Ungarische Staatsmedaille erhielt und in München von 1937 bis 1944 im Haus der Kunst ausstellen durfte.

Nach 1930 waren seine großflächigen in spezieller Spachteltechnik ausgeführten schroffen Gebirgslandschaften von Nazigrößen begehrt. Diese Schaffensperiode prägte wohl seinen Aufenthalt in Kufstein.

1945 wurde er mit einem einjährigen Verkaufsverbot belegt, was ihn finanziell sehr getroffen hat. Die Gemälde aus dieser Zeit sind weniger bekannt. Oskar Mulley weicht von der aufwendigen Spachteltechnik ab und kehrt zur Pinselmalerei zurück. Die schroffen und monumentalen Berglandschaften weichen lyrischen, melancholischen, stimmungsvollen Vorgebirgslandschaften in fließenden Farben. Diese Schaffensperiode seiner letzten Jahre zeigt vielen erst sein wahres Können.

Von der Spachteltechnik zur Pinselmalerei - Das Werk des Oskar Mulley https://art-depesche.de/ Ruedi Strese